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Ratgeber Atemwegserkrankungen

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18. September 2017
Disease-Management-Programme richten sich speziell an Menschen mit chronischen Erkrankungen wie COPD oder Asthma.
  
13. September 2017
Um die Mobilität und Selbstständigkeit von COPD-Patienten möglichst lange aufrecht zu erhalten, kann eine barrierefreie Wohnung von Vorteil sein.
  
21. August 2017
COPD kann Auswirkungen auf verschiedene Organe im Körper haben und daher mit Folgeerkrankungen wie z. B. Osteoporose einhergehen.
  
15. August 2017
Träger der Rehamaßnahme ist in den meisten Fällen die gesetzliche Rentenversicherung. Bei Kindern kann es auch die gesetzliche Krankenversicherung sein.
  
14. August 2017
Bei akuten Krankheitsverschlechterungen bei COPD kann eine nicht-invasive Beatmungstherapie angezeigt sein.
  
09. August 2017
Symptome wie Husten oder Atemnot sollten bei Kindern sehr ernst genommen werden, da es sich um erste Hinweise für eine Asthmaerkrankung handeln könnte.
  

Im Juli 2007 wurde in der pneumologischen Abteilung der Klinik Fallingbostel bundesweit erstmalig eine Station für Patienten neu geschaffen, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung einen höheren Dringlichkeitsstatus auf der Warteliste zur Organtransplantation bei EUROTRANSPLANT erhielten und bis zum Eintreffen eines geeigneten Spenderorganes in einem Akutkrankenhaus behandelt werden mussten.
Im Dezember 2011 erfolgte eine Novellierung des Transplantationsgesetzes mit Einführung des „Lung Allocation Scores“ (kurz LAS), der betreffend der Prognose einer Transplantation eine noch effektivere Verteilung der Spenderorgane gewährleisten soll.
Für Patienten, die einen hohen Punktewert (> 50 Punkte) in dem neuen LAS-System von EUROTRANSPLANT erhalten haben oder die bei einem niedrigeren Wert erschwerende Begleitsymptome aufweisen oder Komplikationen erlitten haben, ist weiterhin auf Empfehlung des Transplantationszentrums eine stationäre Behandlung im Krankenhausbereich der pneumologischen Abteilung unseres Hauses  möglich. Die Dauer und Häufigkeit der stationären Behandlung richtet sich nach der medizinischen Indikation. Dabei können die Patienten nicht nur von einer qualifizierten pneumologischen Akutmedizin profitieren, sondern auch das gesamte Spektrum der medizinischen Trainingstherapie, der Physiotherapie, der Ernährungsphysiologie der psychologischen und – auf Wunsch – seelsorgerischen Betreuung nutzen, wie es in der Klinik Fallingbostel vorgehalten wird, für sich nutzen.
Hier trifft Akutmedizin auf Rehabilitationskompetenz.
Die Unterbringung der Patienten erfolgt auch in der Krankenhausbehandlung in unseren ansprechenden Einzelzimmern mit Duschbad und kann Ihnen helfen, gerade auch bei fortgeschrittener Erkrankung eine optimale Vorbereitung auf die Transplantation durchzuführen.

Therapie Atemwegserkrankungen

Die Rehabilitation ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil der Therapie bei Atemwegserkrankungen. Man weiß, dass Patienten mit Atemwegserkrankungen mobilisiert werden müssen und Bewegung brauchen. Die Rehabilitation dient also vorwiegend dem Wiedererstarken der körperlichen Kräfte für den Alltag. Wird eine Lungentransplantation vorgenommen, gibt es jeweils eine Rehabilitation vor und nach der Operation. Am Ende sollen die eigenständige Bewältigung des Alltags und die berufliche Wiedereingliederung stehen. Zu den Therapien bei Atemwegserkrankungen gehören aber auch bestimmte Medikamente, z. B. atemwegserweiternde Wirkstoffe. Auch Entzündungshemmer sind wesentlich. Ferner gibt es noch andere Verfahren zur Therapie, wie z. B. die Atemtherapie, die Patientenschulung oder die Sporttherapie.

Diagnose Atemwegserkrankungen

Die Anamnese (Befragung) des Patienten, das Abklopfen und Abhören des Brustkorbs gehören zu den ersten Schritten der Diagnose von Atemwegserkrankungen. Unterschiedliche Geräusche zeigen an, ob sich z. B. Wasser in der Lunge befindet. Ein pfeifendes Geräusch entsteht z. B. bei Asthma oder einer Bronchitis. Sollte dies nicht ausreichend sein, gibt es zahlreiche sog. bildgebende Verfahren, die dem behandelnden Arzt erlauben, in die Atmungsorgane zu schauen. Bei den endoskopischen Verfahren wird u. a. die Lungenspiegelung (Bronchoskopie) eingesetzt. Ferner kann die Sputum-Diagnostik helfen, also die Laboruntersuchung des beim Husten ausgeworfenen Schleims.