Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Atemwegserkrankungen

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GFMK GmbH & Co. KG

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Amtsgericht Köln
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Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
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Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Fedor Singer

Fotos, Abbildungen:
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18. September 2017
Disease-Management-Programme richten sich speziell an Menschen mit chronischen Erkrankungen wie COPD oder Asthma.
  
13. September 2017
Um die Mobilität und Selbstständigkeit von COPD-Patienten möglichst lange aufrecht zu erhalten, kann eine barrierefreie Wohnung von Vorteil sein.
  
21. August 2017
COPD kann Auswirkungen auf verschiedene Organe im Körper haben und daher mit Folgeerkrankungen wie z. B. Osteoporose einhergehen.
  
15. August 2017
Träger der Rehamaßnahme ist in den meisten Fällen die gesetzliche Rentenversicherung. Bei Kindern kann es auch die gesetzliche Krankenversicherung sein.
  
14. August 2017
Bei akuten Krankheitsverschlechterungen bei COPD kann eine nicht-invasive Beatmungstherapie angezeigt sein.
  
09. August 2017
Symptome wie Husten oder Atemnot sollten bei Kindern sehr ernst genommen werden, da es sich um erste Hinweise für eine Asthmaerkrankung handeln könnte.
  

Die häufigsten Erkrankungen, die zu einer Lungentransplantation führen können, sind COPD, Lungenhochdruck, Lungenfibrose und Mukoviszidose. Um eine Lungentransplantation zu erhalten, muss der Patient einige Kriterien erfüllen, z. B. dürfen keine Erkrankungen an anderen Organen vorliegen. Es muss eine gewisse psychische Stabilität vorhanden sein und es sollte eine erfolgreiche Rehabilitation gewährleistet sein. Akute Komplikationen können die Abstoßung des transplantierten Organs und Blutungen oder Infektionen sein. Deshalb werden in den ersten Monaten nach der Transplantation Blutuntersuchungen, Lungenspiegelungen und Lungenfunktionstests durchgeführt. Als chronische Komplikation kann bei Patienten nach einer Lungentransplantation das sog. Bronchiolitis-obliterans-Syndrom (BOS) auftreten.

Atemwegserkrankungen betreffen entweder die oberen oder die unteren Atemwege. Zu den häufigsten Atemwegserkrankungen zählen: Asthma bronchiale, die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD), die akute und die chronische Bronchitis, die Lungenentzündung (Pneumonie) und Lungenkrebs. Husten, Auswurf (Schleim), Luftnot, Atembeschwerden, Halsschmerzen und Heiserkeit sind die Symptome, mit denen sich die meisten Atemwegserkrankungen bemerkbar machen. Auch Schnupfen und Mattheit können auftreten. Es ist entscheidend, ob eine Verengung (Obstruktion) der Atemwege vorliegt. Atemwegserkrankungen kommen häufiger vor, als man denkt. Die überwiegende Zahl der Tumoren in der Lunge ist bösartig. Raucher sind i. d. R. häufiger von Atemwegserkrankungen betroffen als Nichtraucher.

Diagnose Atemwegserkrankungen

Die Anamnese (Befragung) des Patienten, das Abklopfen und Abhören des Brustkorbs gehören zu den ersten Schritten der Diagnose von Atemwegserkrankungen. Unterschiedliche Geräusche zeigen an, ob sich z. B. Wasser in der Lunge befindet. Ein pfeifendes Geräusch entsteht z. B. bei Asthma oder einer Bronchitis. Sollte dies nicht ausreichend sein, gibt es zahlreiche sog. bildgebende Verfahren, die dem behandelnden Arzt erlauben, in die Atmungsorgane zu schauen. Bei den endoskopischen Verfahren wird u. a. die Lungenspiegelung (Bronchoskopie) eingesetzt. Ferner kann die Sputum-Diagnostik helfen, also die Laboruntersuchung des beim Husten ausgeworfenen Schleims.