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Ratgeber Atemwegserkrankungen

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18. September 2017
Disease-Management-Programme richten sich speziell an Menschen mit chronischen Erkrankungen wie COPD oder Asthma.
  
13. September 2017
Um die Mobilität und Selbstständigkeit von COPD-Patienten möglichst lange aufrecht zu erhalten, kann eine barrierefreie Wohnung von Vorteil sein.
  
21. August 2017
COPD kann Auswirkungen auf verschiedene Organe im Körper haben und daher mit Folgeerkrankungen wie z. B. Osteoporose einhergehen.
  
15. August 2017
Träger der Rehamaßnahme ist in den meisten Fällen die gesetzliche Rentenversicherung. Bei Kindern kann es auch die gesetzliche Krankenversicherung sein.
  
14. August 2017
Bei akuten Krankheitsverschlechterungen bei COPD kann eine nicht-invasive Beatmungstherapie angezeigt sein.
  
09. August 2017
Symptome wie Husten oder Atemnot sollten bei Kindern sehr ernst genommen werden, da es sich um erste Hinweise für eine Asthmaerkrankung handeln könnte.
  

Der Mensch besitzt 300 bis zu 400 Millionen Lungenbläschen. Diese machen insgesamt eine Oberfläche von etwa 80 bis 120 Quadratmetern aus. Die Lunge gibt uns Luft zum Atmen. Ist dieser Atmungsprozess gestört, kann es zu beschwerlichen Belastungen und Einschränkungen kommen. Der Atmungstrakt des Menschen ist hochempfindlich, aber permanent Schadstoffen, Krankheitserregern und anderen Luftbestandteilen ausgesetzt. Die Ursachen von Erkrankungen der Atemwege lassen sich wie folgt einteilen: Es gibt allergische Reaktionen (wie es meist bei Asthma bronchiale der Fall ist) und Infektionen mit Bakterien, Viren, Parasiten und Pilzen. Ferner treten manchmal toxische Reaktionen auf (die noch einmal genauer unterteilt werden) und die Fibrosierung, eine Entzündungsreaktion auf anorganische Stäube.

Atemwegserkrankungen betreffen entweder die oberen oder die unteren Atemwege. Zu den häufigsten Atemwegserkrankungen zählen: Asthma bronchiale, die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD), die akute und die chronische Bronchitis, die Lungenentzündung (Pneumonie) und Lungenkrebs. Husten, Auswurf (Schleim), Luftnot, Atembeschwerden, Halsschmerzen und Heiserkeit sind die Symptome, mit denen sich die meisten Atemwegserkrankungen bemerkbar machen. Auch Schnupfen und Mattheit können auftreten. Es ist entscheidend, ob eine Verengung (Obstruktion) der Atemwege vorliegt. Atemwegserkrankungen kommen häufiger vor, als man denkt. Die überwiegende Zahl der Tumoren in der Lunge ist bösartig. Raucher sind i. d. R. häufiger von Atemwegserkrankungen betroffen als Nichtraucher.

Therapie Atemwegserkrankungen

Die Rehabilitation ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil der Therapie bei Atemwegserkrankungen. Man weiß, dass Patienten mit Atemwegserkrankungen mobilisiert werden müssen und Bewegung brauchen. Die Rehabilitation dient also vorwiegend dem Wiedererstarken der körperlichen Kräfte für den Alltag. Wird eine Lungentransplantation vorgenommen, gibt es jeweils eine Rehabilitation vor und nach der Operation. Am Ende sollen die eigenständige Bewältigung des Alltags und die berufliche Wiedereingliederung stehen. Zu den Therapien bei Atemwegserkrankungen gehören aber auch bestimmte Medikamente, z. B. atemwegserweiternde Wirkstoffe. Auch Entzündungshemmer sind wesentlich. Ferner gibt es noch andere Verfahren zur Therapie, wie z. B. die Atemtherapie, die Patientenschulung oder die Sporttherapie.